Presseinfo’s

Vortrag Zivile Seenotrettung im zentralen Mittelmeer
Die Krise auf dem Mittelmeer ist alles andere als vorbei. Die Route von Nordafrika nach Südeuropa ist noch immer die tödlichste Grenze der Welt. Während die Zahl der Menschen, die in Europa ankommen sinkt – aufgrund tief in den afrikanischen Kontinent hineinreichender EU-Grenzsicherungsmaßnahmen – steigt die Todesrate auf dem Mittelmeer.

Sea-Watch e.V.

Was dort passiert ist weder ein “Unglück” noch eine “Flüchtlingskrise” – es ist kaltes, gezieltes, politisch motiviertes Sterbenlassen: Europa hindert die zivile Seenotrettung daran, dem Sterben auf dem Mittelmeer etwas entgegenzusetzen. Was eigentlich Pflicht auf hoher See ist, wird zum Spielball europäischer Grenzpolitik. Mit Verleumdungskampagnen und bürokratischen Kämpfen definieren Willkür und Unmenschlichkeit den Diskurs um die Menschenrechte: während Menschen ertrinken werden Rettungschiffe beschlagnahmt und humanitäre Hilfe kriminalisiert.

Eike Bretschneider erzählt von seiner Arbeit im Airborne Department von Sea-Watch und bieten einen Einblick in die derzeitige Situation im zentralen Mittelmeer und die so notwendige, aber immer schwieriger bis unmöglich werdende Arbeit der Seenotrettungsorganisationen.

Im Anschluss an den Vortrag wird es Raum für Fragen und Diskussion geben.

Daten zur Veranstaltung:
Datum: 24.10.2019
Beginn: 18:00 Uhr
Ort: OASE Sangerhausne (Markt 16, 06526 Sangerhausen)

Neue Infotafel für Spuren des NS-Terrors (04.05.2018)

Im Jahr 2015 wurde in Rottleberode ein Gedenkort mit einer Infotafel zum KZ-Außenlager „Heinrich“ und dem „Fremdarbeiterlager“ eingeweiht. Diese Tafel wurde durch die Einwirkungen der Witterung in den letzten Jahren stark in Mittleidenschaft gezogen. Um die Informationen wieder für interessierte Menschen zur Verfügung zu stellen wurde die Tafel durch die Mitglieder des Vereins Soziokultur Sangerhausen e.V. und der Projektgruppe Gedenken des Bündnisses Sangerhausen bleibt bunt erneuert und auch um weitere Informationen erweitert. Diese Informationen, auch für weitere KZ-Außenlager in der Region des Altkreises Sangerhausen, werden zukünftig im Überblick über die „Orte des NS-Terrors“ im Altkreis Sangerhausen Online zu finden sein. Die Tafel in Rottleberode ist hierzu nun mit einem QR-Code versehen, womit Interessierte ganz einfach mit dem Smartphone auf die Internetseite des Projektes gelangen. Aktuell befindet sich dieser Teil der Homepage des Bündnisses Sangerhausen bleibt bunt noch im Aufbau – die einzelnen Orte sind jedoch bereits ersichtlich, welche zukünftig eingebunden werden sollen.

Im Zusammenhang mit der Erneuerung der Tafel gilt nochmals der Gemeinde Südharz ein Dank, dass dieser Ort im Jahr 2015 geschaffen werden konnte, sowie der Gedenkstätte des ehemaligen KZ Mittelbau-Dora in Nordhausen für die inhaltliche Unterstützung.

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